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Eiermann Tischgestell | Foto: Vlado Golub

Established since 1953

Eiermann I, Tischgestell 

Prof. Egon Eiermann war ein deutscher Architekt, Möbeldesigner und Hochschullehrer. Neben bekannten Bauten schuf er - auch heute noch - zeitlose und beständige Möbelstücke. Unter anderem im Jahr 1953 das Tischgestell Eiermann 1. Dieses ist heute populärer als jemals zuvor, an vielen Stellen erhältlich und unterscheidet sich vom Eiermann 2 (nicht von Egon Eiermann gestaltet) dadurch, dass es mit in einer Ebene liegenden schrägen Kreuzstreben versehen ist.

1995 erworb Richard Lampert von der Familie Eiermann die exklusiven Herstellrechte für das Original Eiermann 1 Tischgestell. Bei Richard Lampert sind Tischplatten in Melamin weiß oder Linoleum mit Eichekante, in Tischlerspanplatte Melamin weiß beschichtet und aus Massivholz in geräucherter Eiche oder gebleichtem Ahorn verfügbar. Richard Lampert führt als einziger Hersteller das Original Gestell, darüber hinaus hat das Unternehmen Varianten für den Essbereich sowie in einer kleineren Version für Kinder in seinem Sortiment. Das Eiermann Gestell ist auch für Tischplatten in den Maßen 150 cm x 150 cm sowie 150 cm x 300 cm erhältlich. Damit stehen beispielsweise Kreativbüros große Arbeitsflächen und geräumige Tische zum Zeichnen, Präsentieren oder Besprechen zur Verfügung. Dazu passende Schubladen bieten zusätzlichen Raum zum Ablegen und Verstauen.

Es gibt eine Reihe sinnvoller Zubehörteile (Rollen, Kabelkanal, Tischplatten etc.) zu den Eiermann Tischgestellen, sei es Version 1 oder 2. Sie haben damit auf alle Fälle ein gut gestaltetes, hoch funktionales Möbel zu Hause oder im Büro.

1993 gründete Richard Lampert sein in Stuttgart ansässiges Unternehmen mit dem Ziel, Möbel und andere Gebrauchsgegenstände industriell zu fertigen, bei denen sich handwerkliche Qualität, gestalterischer Anspruch und Nachhaltigkeit miteinander verknüpfen. Zeitlose Produkte, von Klassikern wie dem Original „Eiermann Tischgestell“ oder dem Lounge Chair „H 57“ von Herbert Hirche bis hin zu modernen Designikonen und innovativen – meist unkonventionellen – Entwürfen, entstehen nach dem gestalterischen Anspruch: „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“; Produkte, die einer neuen deutschen Sachlichkeit zuzuordnen sind.

Bilder: Richard Lambert. Produktbilder: Richard Becker