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© 2009 Neil Leifer, Taschen | August 13, 1969. Parade for the astronauts, New York City.

Established since 1980

Taschen Verlag

Opulente Bildbände, viel zu schade um sie im Regal oder auf dem Couchtisch verstauben zu lassen. Die Bildbände von Taschen sind Augen-Kino zum Blättern. Biografien, Bücher über Kunst, Design, Architektur, Film, Mode, Pop Kultur u.v.m.

Entstanden ist der Verlag 1980, als ein Achtzehnjähriger mit Unternehmergeist in seiner Heimatstadt Köln einen Comicladen auf macht, in dem er Hefte aus seiner umfangreichen Sammlung anbietet. Binnen eines Jahres druckt er Kataloge, um seine Papierschätze zu bewerben. 1984 kommt dann der Durchbruch: Er ersteht 40 000 Restexemplare eines René-Magritte-Bandes und verkauft sie allen, die sich vom englischen Text nicht abschrecken lassen, zu einem Bruchteil des ursprünglichen Preises. Bald beginnt er unter eigenem Namen, Bücher günstig nachzudrucken, und ein Jahr später gibt er seine erste selbst produzierte Künstlermonografie heraus: Picasso.

Ende der achtziger Jahre fängt das wachsende Unternehmen an, Filialen in aller Welt zu eröffnen und seinen Ruf als Verlag für hochwertige Kunstbücher mit fairen Preisen zu etablieren. Neue Themenfelder – Architektur, Design, Fotografie, Lifestyle, Classics – werden zügig erschlossen. Der Name des jungen Mannes ist Benedikt Taschen. Unter seiner Führung wurde Taschen zu einem der erfolgreichsten und dabei unkonventionellsten Verlage auf dem globalen Markt, der seine Bücher weltweit in über zwanzig Sprachen publiziert.

1999 startet Taschen in eine neue Ära: Helmut Newtons Sumo ist der Beginn einer Reihe von limitierten Ausgaben in Übergröße. (Exemplar Nummer 1, das achtzig darin abgebildete Prominente signiert hatten, wurde für über 320 000 Dollar versteigert und stellte den Weltrekord für das teuerste Buch des 20. Jahrhunderts auf.)

Heute unterhält der Verlag weltweit eigene Stores, sei es in Hamburg, Köln, Miami, London, New York oder Paris, um nur einige zu nennen.

Bilder: Taschen Verlag