Established since 1965

K-Way, Regenjacken

Die Regenjacken von K-Way kennen viele aus ihrer Jugend. Zwischenzeitlich war die Marke aus wirtschaftlichen Gründen vom Markt verschwunden. Aktuell ist die Le Vrai 3.0. Leon die Jacke mit der praktischen Känguru Brusttasche. Der besondere Vorteil der Regenjacke ist allerdings der elastische Gurt, der es ermöglicht die Jacke um die Hüfte zu tragen wenn sie nicht benötigt wird. Hier gezeigt in Farbe Blue Depht.

Es gibt Markennamen, die werden zum Inbegriff eines Produktes: Polaroid, Barbie, Bikini, Aspirin, Frisbee. Oder K-Way. 1965 erfand der Franzose Léon-Claude Duhamel die Nylonjacke als Schirm-Alternative, nachdem er durch das Fenster eines Pariser Cafés eine Mutter beobachtet hatte, die ihre Kinder mit einer roten Plane schützte.

Duhamels farbige Jacke konnte man in deren Tasche verschwinden lassen, sie wurde zum Beutel, den man am Gummigurt um die Taille trug. K-Way war geboren. Als Synonym für Regenjacke wurde sie durch einen Eintrag ins Wörterbuch geadelt. Als Label-Sammler Marco Boglione 2004 die Markenrechte des pleitegegangenen Herstellers für sein Unternehemen BasicNet (Kappa, Superga) kauft, wird die Jacke längst nicht mehr produziert. Heute hat sich der Schlechtwetterschutz in ein modisches Accessoire verwandelt. Die neue K-Way Regenjacke aus undurchlässigem, atmungsaktiven und reißfesten Ballonstoff heisst Le Vrai 3.0, "die Echte". 

Bilder: Privat

06.2019